Schraubenspindelpumpe
Zwei bis drei ineinandergreifende Spindeln fördern das Medium nahezu pulsationsfrei entlang der Rotorachse – schonend, leise und mit hohem Wirkungsgrad. Gerade bei Medien mit wechselnder Viskosität, Feststoffanteilen oder empfindlicher Struktur zeigt sich ihr Vorteil: Wo klassische Kreiselpumpen an Grenzen stoßen und immer wieder ausfallen, arbeitet die Schraubenspindelpumpe stabil und mit deutlich längeren Standzeiten.
Wie die Schraubenspindelpumpe arbeitet
Die Spindeln rotieren gegenläufig ineinander und bilden dabei geschlossene Förderräume, die sich kontinuierlich von der Saug- zur Druckseite bewegen. Dadurch entsteht ein gleichmäßiger, nahezu pulsationsfreier Volumenstrom – ganz ohne die Scherkräfte, die bei anderen Verdrängerpumpen zu Produktschädigung und vorzeitigem Verschleiß führen.
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01AnsaugenDas Medium wird axial in die Kammern zwischen den Spindelgängen gezogen.
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02FördernGeschlossene Kammern wandern gleichmäßig zur Druckseite – ohne Rückströmung.
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03SchonenGeringe Scherkräfte schützen empfindliche oder feststoffhaltige Medien.
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04AusgebenDer Volumenstrom verlässt die Pumpe nahezu pulsationsfrei und druckstabil.
Eigenschaften auf einen Blick
Technische Daten
Richtwerte – exakte Auslegung nach Ihrem Prozess und Medium
| Fördermenge | bis ca. 110 m³/h |
| Förderdruck | bis ca. 20 bar |
| Viskositätsbereich | 1 bis über 1.000.000 mPa·s |
| Betriebstemperatur | -40 bis ca. 150 °C |
| Bauweise | 2 Spindel, horizontal oder vertikal |
| Werkstoffe | Edelstahl, Sonderwerkstoffe auf Anfrage |
| Abdichtung | Gleitringdichtung |
| Typische Einsatzbereiche | Hochviskose, abrasive und scherempfindliche Medien |
Typische Einsatzbereiche
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