Dichtungstechnik für Industriepumpen

Gleitringdichtungen

Einzelfeder-Komponentendichtungen sind bei vielen Pumpenanwendungen die Schwachstelle.

Einige typische Ursachen: konstruktionsbedingter Wellenverschleiß, einseitige Anpressung, gebundene Drehrichtung, extreme Druckempfindlichkeit. Sie begrenzen die Standzeit dramatisch.

Der LEKON UNI-Konzept-Prozess bricht diesen Kreislauf:
Schadensmechanismus präzise bestimmen. Konstruktion hinterfragen.
Werkstoffe anwendungsspezifisch anpassen.

Komponenten-Gleitringdichtungen im technischen Überblick
Direkter Instandhaltungs-Shortcut

Schadensbild per WhatsApp senden

Pumpe undicht
Standzeit zu kurz
GLRD-Typ unbekannt
Störanfälligkeit

Keine lange Suche. Fotografieren Sie das Problem einfach ab.
Wir prüfen den Schadensmechanismus herstellerunabhängig und senden Ihnen eine erste technische Einschätzung.

Schritt 1

Das betroffene Bauteil oder die Gleitringdichtung mit dem Handy abfotografieren.

Schritt 2

Foto per WhatsApp an LEKON Industrial Parts senden (Zwei-Klick-Freigabe unten).

Schritt 3

Wir werten das Schadensbild aus und geben Ihnen eine erste Einschätzung zu Ursache und möglichem Lösungsweg.

Keine langen Wege. Keine langen Formulare. Ihre Daten werden verschlüsselt verarbeitet.

DER BEFUND

Schwachstelle Standard-Dichtung:
Zwei typische Probleme aus der Werkstatt

Standard-Komponentendichtungen stoßen im harten Industriealltag schnell an ihre Grenzen. Die Folge sind wiederkehrende Schäden, die Zeit, Budget und Nerven kosten. Erkennen Sie diese beiden typischen Schadensbilder wieder?

Eingelaufene Pumpenwelle durch O-Ring und Kegelfeder
Eingelaufene Welle auf dem O-Ring- und Federsitz durch eine klassische Einzelfeder-Dichtung.
Eingelaufene Wellen (Wellenverschleiß)

Einzelfeder-Gleitringdichtungen mit drehrichtungsabhängigen Kegelfedern: Der O-Ring sitzt direkt auf der Welle oder Wellenhülse, das Drehmoment geht über Form- oder Reibschluss. Axialbewegungen und hochfrequente Schwingungen arbeiten O-Ring und Federenden ins Metall ein – Wellenfraß entsteht. Kein Ausnahmefall, sondern Konstruktionsfolge.

Die Konsequenz im Alltag Die Gleitringdichtung macht die Welle zum Verschleißteil. Damit wird die Welle selbst zum Prüf- und Kostenfaktor.
Zerstörter Elastomerbalg einer defekten Gleitringdichtung
Schadensbild einer klassischen Standard-Dichtung mit sprödem und abgeschertem Elastomerbalg.
Elastomerbalg – Die Sollbruchstelle

Elastomerbalg-Gleitringdichtungen haben verfahrenstechnische Grenzen: Temperatur, Druck, Medien. Thermische Alterung, chemischer Angriff und hohe Systemdrücke engen den Einsatzbereich ein – das Elastomer wird spröde oder quillt auf.

Blockieren oder verkleben die Gleitflächen im Stillstand, übersteigt das Losbrechmoment die Haftreibung auf der Welle. Die Welle dreht im Balgsitz durch – Reibschluss zerstört.

Die Konsequenz im Alltag Die Gleitringdichtung fällt sofort komplett aus – entweder durch Medien und Druck, die sie nicht verträgt, oder weil der Balgsitz beim Anlaufen der Maschine mechanisch zerstört wird.
Ein reiner Werkstoffwechsel allein reicht nicht. Die Konstruktion muss hinterfragt werden.
Genau hier setzt das LEKON UNI-Konzept an.
DIE KONSEQUENZ · UNI-KONZEPT

Standard-Weg vs. LEKON UNI-Konzept

Was sich ändert, wenn die Dichtung nicht mehr nach Werkstoff, sondern nach Schadensmechanismus ausgelegt wird.

Der Standard-Weg
Das LEKON UNI-Konzept
Ihr Vorteil
Der Standard-Weg

Spezialteil pro Pumpe

Jede Anwendung braucht eine eigene, teure Dichtung.

Das LEKON UNI-Konzept

Eine optimierte Konstruktion

Deckt mehrere Standardanwendungen gleichzeitig ab.

Ihr Vorteil

Massive Reduzierung der Lagerkosten

Weniger Kapital im Lager – besserer Überblick im Regal.

Der Standard-Weg

Wellenverschleiß

Medium zerstört die Welle – Fressspuren, Korrosion.

Das LEKON UNI-Konzept

Statischer O-Ring

Verhindert mechanischen Verschleiß auf der Welle dauerhaft.

Ihr Vorteil

Null Kosten für eingelaufene Wellen

Beim Service wird nur die Gleitringdichtung getauscht. Kein Wellenverschleiß mehr.

Der Standard-Weg

Drehrichtungsabhängig

Falsche Auswahl bei der Montage führt zum Sofortausfall.

Das LEKON UNI-Konzept

Drehrichtungsunabhängig

Passt ohne Umbau in die meisten gängigen Pumpen.

Ihr Vorteil

Schutz vor teuren Montagefehlern

Montagefehler werden deutlich reduziert – die Pumpe läuft sofort sicher an.

Der Standard-Weg

Reparatur nach Ausfall

Reaktiv, teuer und meistens ungeplant in der Nachtschicht.

Das LEKON UNI-Konzept

Präventiver Schutz

Extreme Resistenz gegen Blockieren, Verkleben und Vibrationen.

Ihr Vorteil

Keine ungeplanten Notfall-Einsätze

Höhere Anlagenverfügbarkeit – weniger ungeplante Stillstände.

Der Standard-Weg

Ständiger Werkstoffwechsel

Teurere Materialien, aber der Schaden kommt wieder.

Das LEKON UNI-Konzept

Ursachen-Bekämpfung

Dichtung wird mechanisch auf den Schadensmechanismus abgestimmt.

Ihr Vorteil

Schluss mit teuren Material-Experimenten

Deutlich weniger Dichtungswechsel an der betroffenen Pumpe.

UNI-Konzept

Der UNI-Konzept-Prozess führt vom Schadensbild zur konstruktiven Lösung. Er geht von den Betriebsbedingungen, Belastungen und der vorhandenen Konstruktion aus – für weniger Ausfälle und längere Standzeit.

Ergebnisse aus der Praxis
UNI-Konzept im Überblick

Pumpenausfälle: Ursache prüfen.

Nennen Sie Pumpe, Medium und Problem. Wir prüfen den Schadensmechanismus und ob das UNI-Konzept die Ausfallursache reduziert.

Schadensbild einsenden
Lieferprogramm & Dichtungskompetenz

Ein breites Spektrum – von der Einzelkomponente bis zur einbaufertigen Cartridge

Komponenten-Gleitringdichtung
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Cartridge-Gleitringdichtung
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  • Gleitringdichtungen für Rührwerke
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